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Grünflächen24

Kostenrechner

Was kostet Zaunbau?

Typischer Auftragswert in diesem Gewerk: 1.200 – 12.000 €. Die Spanne unten rechnet mit deinen Angaben — sie ist eine Orientierung, kein Angebot.
Rechner

Deine Angaben

Zwei Monteure setzen einen senkrechten Lattenzaun als Sichtschutz an einer Grundstücksgrenze.
3500
Material
Höhe
Tore
Umfang

Was in einem vollständigen Angebot steht

  • Aufmaß und Absteckung der Grenze
  • Punktfundamente in frostfreier Tiefe
  • Montage von Zaunfeldern und Pfosten
  • Tore und Türen inklusive Beschlag
  • Anpassung an Gefälle und Ecken

Fehlt eine dieser Positionen im Angebot, ist der Preis nicht niedriger — die Leistung ist nur kleiner. Frag im Zweifel nach, was ausdrücklich nicht enthalten ist.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Brauche ich für einen Zaun eine Baugenehmigung?

Bis zu einer bestimmten Höhe — je nach Bundesland meist 1,80 bis 2,00 m — sind Einfriedungen im Innenbereich verfahrensfrei. Örtliche Gestaltungssatzungen können trotzdem Vorgaben zu Material und Höhe machen.

Muss ich mit dem Nachbarn sprechen?

Rechtlich nicht zwingend, praktisch dringend zu empfehlen — besonders wenn der Zaun exakt auf der Grenze stehen soll. Eine Grenzeinrichtung auf der Grenze gehört beiden und muss gemeinsam getragen werden.

Wie tief müssen die Fundamente sein?

Frostfrei, also mindestens 80 cm. Wer flacher gründet, spart am falschen Ende: Der Zaun steht schief, sobald der Boden das erste Mal richtig durchgefroren ist.

Preis verstehen

Was Zaunbau kostet — und warum die Spanne so breit ist

Der typische Auftragswert liegt bei 1.200 – 12.000 €. Diese Spanne ist keine Unschärfe im Preis, sondern ein Abbild der Arbeit: Zaunbau wird über laufende Meter kalkuliert und dann an Material, Höhe, Tore angepasst. Zwei Aufträge mit gleicher Menge können deshalb weit auseinanderliegen.

Der Rechner oben bildet genau diese Größen ab. Er liefert einen Rahmen, kein Angebot — was am Ende auf der Rechnung steht, hängt an Dingen, die man vor Ort sieht: Wie kommt die Maschine hin? Steht etwas im Weg, das erst weichen muss? Wie weit ist die nächste Annahmestelle?

Zwei Angebote für Zaun bauen richtig vergleichen

Vergleichbar sind zwei Angebote erst, wenn beide denselben Umfang abdecken. Dazu gehören Aufmaß und Absteckung der Grenze, Punktfundamente in frostfreier Tiefe, Montage von Zaunfeldern und Pfosten, Tore und Türen inklusive Beschlag, Anpassung an Gefälle und Ecken. Fehlt eine dieser Positionen in einem der beiden, ist der niedrigere Preis kein niedrigerer Preis — die Differenz taucht später als Nachtrag auf.

Die Position, die am häufigsten fehlt, ist die Entsorgung. Sie ist bei fast jedem Gewerk im Grünbereich ein erheblicher Kostenblock, weil Material anfällt, das gewogen und angenommen werden muss. Frag im Zweifel ausdrücklich nach, wohin es geht und ob es im Preis steckt.

Der Stundensatz allein sagt wenig. Ein Betrieb mit höherem Satz und passender Maschine ist regelmäßig günstiger als einer, der dieselbe Arbeit von Hand macht. Vergleiche deshalb Endsummen für denselben beschriebenen Zustand, nicht Sätze.

Wann sich Zaunbau preislich lohnt

Die Terminlage folgt der Saison. In der Hochphase konkurrierst du mit allen anderen um dieselben Termine; außerhalb davon ist sowohl der Termin als auch das Angebot entspannter.

Zusammengelegte Aufträge senken den Preis spürbar, weil die Anfahrt nur einmal anfällt. Wer ohnehin mehrere Arbeiten plant, fragt sie in einem Zug an, statt sie über das Jahr zu verteilen.

Angebot, Rechnung und was dazwischen schiefgeht

Ein Angebot für Zaunbau sollte den Endzustand beschreiben, nicht nur die Tätigkeit. „Hecke schneiden" ist keine Leistungsbeschreibung — „auf 1,80 m Höhe und 60 cm Breite zurücknehmen, Schnittgut abfahren" ist eine. An dieser Beschreibung entscheidet sich später, ob die Arbeit erfüllt ist oder nicht.

Nachträge entstehen fast immer an derselben Stelle: Es kommt etwas zum Vorschein, das vorher niemand sehen konnte — ein Fundament unter dem Rasen, ein morscher Stamm, Bauschutt im Aushub. Seriöse Betriebe kündigen an, dass so etwas möglich ist, und melden sich vor der Mehrarbeit statt danach. Diese Ankündigung im Angebot ist ein gutes Zeichen, kein schlechtes.

Bei größeren Aufträgen sind Abschlagszahlungen üblich. Eine vollständige Vorkasse ist es nicht. Wer sie verlangt, sollte dafür einen nachvollziehbaren Grund nennen können.