Kosten
Erst die Spanne kennen, dann anfragen
Beispielrechnungen
| Leistung | Beispielmenge | Spanne | Typischer Auftrag | |
|---|---|---|---|---|
| Baumfällung & Rodung | 1 Bäume | 720 € – 1.490 € | 600 – 3.500 € | Rechner |
| Baumpflege & Kronenschnitt | 1 Bäume | 290 € – 690 € | 350 – 1.800 € | Rechner |
| Gartengestaltung & Neuanlage | 200 m² Gartenfläche | 14.900 € – 43.400 € | 4.000 – 45.000 € | Rechner |
| Rollrasen verlegen | 150 m² Rasenfläche | 3.930 € – 5.530 € | 800 – 6.000 € | Rechner |
| Pflaster-, Wege- & Terrassenbau | 60 m² Fläche | 8.360 € – 21.250 € | 3.000 – 30.000 € | Rechner |
| Hecken- & Gehölzschnitt | 25 laufende Meter Hecke | 290 € – 670 € | 150 – 900 € | Rechner |
| Gartenpflege im Abo | 300 m² Gartenfläche | 510 € – 1.260 € | 600 – 4.000 € pro Saison | Rechner |
| Bewässerungsanlagen | 250 m² zu bewässernde Fläche | 4.840 € – 9.810 € | 2.000 – 12.000 € | Rechner |
| Zaun- & Sichtschutzbau | 30 laufende Meter | 4.150 € – 10.350 € | 1.200 – 12.000 € | Rechner |
| Dach- & Fassadenbegrünung | 80 m² Dach- oder Fassadenfläche | 6.440 € – 17.820 € | 3.000 – 40.000 € | Rechner |
| Objekt- & Gewerbegrünpflege | 2000 m² Grünfläche | 5.650 € – 12.350 € | 5.000 – 80.000 € pro Jahr | Rechner |
| Winterdienst | 120 m² Räumfläche | 750 € – 1.890 € | 600 – 8.000 € pro Saison | Rechner |
| Gartenräumung & Rodung | 200 m² Fläche | 2.730 € – 7.530 € | 500 – 6.000 € | Rechner |
| Hydroseeding & Nassansaat | 1000 m² Ansaatfläche | 2.780 € – 6.390 € | 1.500 – 25.000 € | Rechner |
| Böschungsbegrünung & Hangsicherung | 400 m² Böschungsfläche | 3.420 € – 9.530 € | 2.500 – 60.000 € | Rechner |
Warum Angebote so weit auseinanderliegen
In fast allen Gewerken im Grünbereich erklärt sich der Preisunterschied aus zwei Dingen: Zugänglichkeit und Leistungsumfang. Derselbe Baum kostet frei stehend ein Drittel dessen, was er zwischen Haus und Nachbargrenze kostet. Dieselbe Einfahrt kostet mit 45 cm Frostschutz deutlich mehr als mit 15 cm — und sieht am Abnahmetag identisch aus.
Die Rechner hier bilden genau diese Faktoren ab. Sie ersetzen kein Angebot, aber sie geben dir die Größenordnung, mit der du ein Angebot einordnen kannst. Wenn ein Preis weit unter der Spanne liegt, fehlt meist eine Position — Entsorgung, Unterbau, Wurzelstock.

Häufig gefragt
Was die Kostenrechner leisten — und was nicht
Für jedes der 15 Gewerke gibt es einen eigenen Rechner. Er arbeitet nicht mit einem Pauschalpreis, sondern mit der Größe, über die das Gewerk tatsächlich kalkuliert wird — Quadratmeter, laufende Meter oder Stückzahl — und passt sie an die Erschwernisse an, die den Preis bewegen: Zugänglichkeit, Hanglage, Entsorgungsmenge, Untergrund.
Das Ergebnis ist eine Spanne, kein Angebot. Die Spanne ist bewusst breit, weil die Faktoren, die sie eng machen würden, erst beim Ortstermin sichtbar werden: Kommt die Maschine ans Objekt? Steht etwas im Weg, das erst weichen muss? Wie weit ist die nächste Annahmestelle? Ein Rechner, der auf den Euro genau ausgibt, verspricht eine Genauigkeit, die es an dieser Stelle nicht gibt.
Wofür die Spanne taugt: einzuschätzen, ob ein eingegangenes Angebot im üblichen Rahmen liegt. Liegt es weit darunter, fehlt meist eine Position — am häufigsten die Entsorgung.
Drei Größen bestimmen den Preis
Erstens die Zugänglichkeit. Ob ein Betrieb mit Kran, Kleinbagger und Kipper direkt ans Objekt fährt oder alles über einen Hinterhof von Hand transportiert, macht bei derselben Arbeit den größten Einzelunterschied. Innenstadtlagen sind deshalb regelmäßig teurer als das Umland — nicht wegen der Adresse, sondern wegen der Zufahrt.
Zweitens die Menge. Schnittgut, Aushub, Altbelag: Alles, was wegmuss, wird gewogen und angenommen, und das kostet. Diese Position gehört sichtbar ins Angebot. Fehlt sie, ist der Preis eine Zwischenrechnung.
Drittens die Anfahrt. Bei einem halben Tag Arbeit stellt An- und Abfahrt einen spürbaren Anteil. Ein geeigneter Betrieb aus dem Nachbarort ist deshalb meist günstiger als der aus der nächsten Großstadt — der Grund, warum Anfragen hier nur an Betriebe gehen, die das Gebiet auch bedienen.
Zwei Angebote richtig vergleichen
Vergleichbar sind zwei Angebote erst, wenn beide denselben Umfang abdecken. Der Stundensatz allein sagt wenig: Ein Betrieb mit höherem Satz und passender Maschine ist regelmäßig günstiger als einer, der dieselbe Arbeit von Hand macht. Vergleiche Endsummen für denselben beschriebenen Endzustand.
Beschreibe dafür einmal sauber, was am Ende dastehen soll — und lass beide Betriebe genau das kalkulieren. Das ist der ganze Trick, und er ist wirksamer als jede Verhandlung über den Stundensatz.