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Grünflächen24

Bundesland

Garten- & Landschaftsbau Bayern

Schotterebene um München mit schnell austrocknenden Böden, schwere Lehme im Tertiärhügelland, Moorböden im Donaumoos. Alpennähe bedeutet längere Winterdienstsaison und höhere Schneelasten — Kronenkontrolle gehört hier vor den Winter, nicht danach.
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Rechtslage

Was in Bayern rechtlich gilt

Nachbarrecht ist Ländersache, Baumschutz meist kommunal. Beides entscheidet darüber, ob ein Vorhaben überhaupt zulässig ist.

Nachbarrecht

Bayerisches Ausführungsgesetz zum BGB (AGBGB), Art. 47 ff.

Grenzabstände für Bäume, Hecken und Sträucher sind gestaffelt: je höher die Pflanze, desto weiter muss sie von der Grundstücksgrenze entfernt stehen. Die konkreten Maße unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland — maßgeblich ist die aktuelle Fassung des genannten Gesetzes.

Baumschutz

In Bayern regeln die Gemeinden den Baumschutz selbst. Städte wie München, Nürnberg und Augsburg haben eigene Baumschutzverordnungen, viele Landgemeinden keine.

Unabhängig davon gilt bundesweit § 39 BNatSchG: Fällungen außerhalb des Waldes sind nur zwischen dem 1. Oktober und Ende Februar zulässig.

Eckdaten

Bayern

Landeshauptstadt
München
Einwohner
13.370.000
Fläche
70.542 km²
Gelistete Betriebe
0
Regionen mit Profil
12
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Zum Nachlesen

Garten- und Landschaftsbau in Bayern

Gartenpflege, Baumfällung, Pflasterarbeiten, Rollrasen und Winterdienst in Bayern werden von Betrieben ausgeführt, deren Einsatzgebiet meist am Landkreis endet — nicht an der Landesgrenze. Deshalb entscheidet für dein Angebot weniger Bayern als solches, sondern die Entfernung zwischen Betriebssitz und Grundstück.

Schotterebene um München mit schnell austrocknenden Böden, schwere Lehme im Tertiärhügelland, Moorböden im Donaumoos. Alpennähe bedeutet längere Winterdienstsaison und höhere Schneelasten — Kronenkontrolle gehört hier vor den Winter, nicht danach.

Ausgearbeitete Ortsseiten gibt es in Bayern für München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg, Ingolstadt, Rosenheim, Freising, Dachau, Fürstenfeldbruck, Erding. Jede trägt die zuständige Stelle, die örtliche Baumschutzlage und einen Standortfaktor, der in die Kalkulation eingeht — recherchiert, nicht generiert.

Grenzabstände und Nachbarrecht in Bayern

Nachbarrecht ist Ländersache. Maßgeblich ist in Bayern das Bayerisches Ausführungsgesetz zum BGB (AGBGB), Art. 47 ff.. Die Abstände sind nach Höhe gestaffelt: je höher Baum oder Hecke, desto weiter muss die Pflanze von der Grundstücksgrenze entfernt stehen. Wer eine Hecke neu setzt oder einen Baum pflanzt, klärt das vor dem Termin — später kostet ein Rückschnitt auf das zulässige Maß mehr als die richtige Pflanzung.

Wichtig ist der Unterschied zwischen Abstand und Rückschnitt: Ein Gehölz, das zu nah steht, muss nicht in jedem Fall weichen, aber der Anspruch des Nachbarn kann nach Fristablauf verjähren oder eben gerade nicht. Ein Fachbetrieb kann den Schnitt fachgerecht ausführen; die Rechtslage im Einzelfall beantwortet er nicht. Bei Streit gehört das zum Anwalt, nicht ins Angebot.

Baumschutz in Bayern

In Bayern regeln die Gemeinden den Baumschutz selbst. Städte wie München, Nürnberg und Augsburg haben eigene Baumschutzverordnungen, viele Landgemeinden keine.

Dazu kommt bundesweit § 39 Abs. 5 BNatSchG: Bäume außerhalb des Waldes dürfen nur zwischen dem 1. Oktober und dem 28./29. Februar gefällt werden. Das Fällfenster gilt unabhängig davon, ob eine kommunale Satzung greift — es schützt Brutstätten, nicht den Baum. Schonende Form- und Pflegeschnitte bleiben ganzjährig zulässig, solange keine Vögel brüten.

Beides zusammen heißt in der Praxis: Wer in Bayern eine Fällung plant, hat zwei Prüfungen vor sich — das Fällfenster und die örtliche Satzung. Die zuständige Stelle steht auf der jeweiligen Ortsseite.

Kosten und Saison in Bayern

Der Preis im Garten- und Landschaftsbau hängt an drei Größen: Zugänglichkeit der Fläche, anfallende Menge und Entfernung zur Entsorgung. Wer nur Stundensätze vergleicht, übersieht die beiden anderen — und die machen bei einer Fällung oder einem Wegebau den größeren Teil aus.

Die Saison verschiebt vor allem die Terminlage. Gartengestaltung und Pflasterbau laufen im Sommer auf Anschlag, Baumarbeiten im Winterhalbjahr. Wer gegen die Hochphase anfragt, bekommt schneller einen Termin und häufig das ruhigere Angebot.

Ein Angebot in Bayern sollte immer den Entsorgungsweg ausweisen. Fehlt die Position, ist der Preis eine Zwischenrechnung — das ist der häufigste Grund, warum zwei Angebote für dieselbe Arbeit weit auseinanderliegen.

Den passenden Betrieb in Bayern finden

Die brauchbarste Auswahlfrage ist nicht „wer ist am günstigsten", sondern „wer macht das regelmäßig". Ein Betrieb, der überwiegend Gartenpflege fährt, kalkuliert eine Fällung in Seilklettertechnik anders als ein reiner Baumbetrieb — und umgekehrt. Beide sind seriös, aber nur einer von beiden ist für den konkreten Auftrag der richtige.

Vor der Beauftragung gehören drei Dinge auf den Tisch: Gewerbeanmeldung, Betriebshaftpflicht mit Deckungssumme und — bei Arbeiten am Baum in Seilklettertechnik — das SKT-Zertifikat. Wir sehen diese Nachweise ein, bevor ein Betrieb hier Anfragen bekommt, und weisen im Profil aus, was tatsächlich vorliegt.

Eine Anfrage in Bayern geht an höchstens drei Betriebe, die das Gewerk anbieten und das Gebiet bedienen. Deine Kontaktdaten gibt es erst, wenn ein Betrieb die Anfrage angenommen hat. Wir sind nicht Vertragspartner der Leistung und nehmen keine Provision auf deinen Auftrag — abgerechnet wird zwischen dir und dem Betrieb.