Kostenrechner
Was kostet Gartengestaltung?
Deine Angaben

Was in einem vollständigen Angebot steht
Fehlt eine dieser Positionen im Angebot, ist der Preis nicht niedriger — die Leistung ist nur kleiner. Frag im Zweifel nach, was ausdrücklich nicht enthalten ist.
Kurz beantwortet
Was kostet ein neu angelegter Garten pro Quadratmeter?
Als Orientierung: 60 – 120 €/m² für eine solide Anlage mit Rasen, Beeten und einer kleinen Terrasse. Nach oben ist die Spanne offen — Naturstein, Modellierung, Wasser und Technik verschieben das schnell auf 200 €/m² und mehr.
Kostet die Planung extra?
Meist ja, und das ist ein gutes Zeichen. Ein Entwurf mit Pflanzplan liegt je nach Aufwand bei 800 – 3.500 €. Viele Betriebe rechnen die Planungskosten an, wenn sie den Bau anschließend ausführen.
Wie lange dauert eine Neuanlage?
Für einen durchschnittlichen Hausgarten von 200 – 400 m² solltest du mit zwei bis vier Wochen Bauzeit rechnen — plus Vorlauf. Gute Betriebe sind in der Saison drei bis sechs Monate im Voraus ausgebucht.
Was Gartengestaltung kostet — und warum die Spanne so breit ist
Der typische Auftragswert liegt bei 4.000 – 45.000 €. Diese Spanne ist keine Unschärfe im Preis, sondern ein Abbild der Arbeit: Gartengestaltung wird über m² Gartenfläche kalkuliert und dann an Wie umfassend?, Ausstattungsniveau, Zufahrt für Maschinen angepasst. Zwei Aufträge mit gleicher Menge können deshalb weit auseinanderliegen.
Der Rechner oben bildet genau diese Größen ab. Er liefert einen Rahmen, kein Angebot — was am Ende auf der Rechnung steht, hängt an Dingen, die man vor Ort sieht: Wie kommt die Maschine hin? Steht etwas im Weg, das erst weichen muss? Wie weit ist die nächste Annahmestelle?
Zwei Angebote für Garten anlegen richtig vergleichen
Vergleichbar sind zwei Angebote erst, wenn beide denselben Umfang abdecken. Dazu gehören Entwurfsplanung mit Pflanzplan, Erdarbeiten, Modellierung und Bodenaustausch, Wege, Terrassen und Einfassungen, Pflanzung von Stauden, Gehölzen und Bäumen, Rasen als Ansaat oder Rollrasen, Bewässerung und Gartenbeleuchtung. Fehlt eine dieser Positionen in einem der beiden, ist der niedrigere Preis kein niedrigerer Preis — die Differenz taucht später als Nachtrag auf.
Die Position, die am häufigsten fehlt, ist die Entsorgung. Sie ist bei fast jedem Gewerk im Grünbereich ein erheblicher Kostenblock, weil Material anfällt, das gewogen und angenommen werden muss. Frag im Zweifel ausdrücklich nach, wohin es geht und ob es im Preis steckt.
Der Stundensatz allein sagt wenig. Ein Betrieb mit höherem Satz und passender Maschine ist regelmäßig günstiger als einer, der dieselbe Arbeit von Hand macht. Vergleiche deshalb Endsummen für denselben beschriebenen Zustand, nicht Sätze.
Wann sich Gartengestaltung preislich lohnt
Die Terminlage folgt der Saison. In der Hochphase konkurrierst du mit allen anderen um dieselben Termine; außerhalb davon ist sowohl der Termin als auch das Angebot entspannter.
Zusammengelegte Aufträge senken den Preis spürbar, weil die Anfahrt nur einmal anfällt. Wer ohnehin mehrere Arbeiten plant, fragt sie in einem Zug an, statt sie über das Jahr zu verteilen.
Angebot, Rechnung und was dazwischen schiefgeht
Ein Angebot für Gartengestaltung sollte den Endzustand beschreiben, nicht nur die Tätigkeit. „Hecke schneiden" ist keine Leistungsbeschreibung — „auf 1,80 m Höhe und 60 cm Breite zurücknehmen, Schnittgut abfahren" ist eine. An dieser Beschreibung entscheidet sich später, ob die Arbeit erfüllt ist oder nicht.
Nachträge entstehen fast immer an derselben Stelle: Es kommt etwas zum Vorschein, das vorher niemand sehen konnte — ein Fundament unter dem Rasen, ein morscher Stamm, Bauschutt im Aushub. Seriöse Betriebe kündigen an, dass so etwas möglich ist, und melden sich vor der Mehrarbeit statt danach. Diese Ankündigung im Angebot ist ein gutes Zeichen, kein schlechtes.
Bei größeren Aufträgen sind Abschlagszahlungen üblich. Eine vollständige Vorkasse ist es nicht. Wer sie verlangt, sollte dafür einen nachvollziehbaren Grund nennen können.