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Grünflächen24

Kostenrechner

Was kostet Begrünung?

Typischer Auftragswert in diesem Gewerk: 3.000 – 40.000 €. Die Spanne unten rechnet mit deinen Angaben — sie ist eine Orientierung, kein Angebot.
Rechner

Deine Angaben

Begrüntes Flachdach mit blühendem Sedum und Gräsern, am Rand ein Kiesstreifen als Entwässerung.
105.000
Art der Begrünung
Wie kommt das Material aufs Dach?
Abdichtung
Umfang

Was in einem vollständigen Angebot steht

  • Prüfung von Statik und Abdichtung
  • Wurzelschutz-, Dränage- und Filterschicht
  • Substrataufbau nach FLL-Dachbegrünungsrichtlinie
  • Ansaat, Sedumsprossen oder Vegetationsmatten
  • Wandgebundene oder bodengebundene Fassadenbegrünung
  • Unterstützung bei kommunalen Förderanträgen

Fehlt eine dieser Positionen im Angebot, ist der Preis nicht niedriger — die Leistung ist nur kleiner. Frag im Zweifel nach, was ausdrücklich nicht enthalten ist.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Wird Dachbegrünung gefördert?

In vielen Städten ja — häufig mit 15 – 50 € pro Quadratmeter oder als anteilige Bezuschussung. Dazu kommt fast überall eine reduzierte Niederschlagswassergebühr, weil begrünte Flächen weniger Wasser in die Kanalisation abgeben. Die Programme sind kommunal, ein Anruf beim Umweltamt lohnt sich.

Wie viel Pflege braucht ein Gründach?

Ein extensiver Aufbau braucht ein bis zwei Kontrollgänge im Jahr: Anflugkeimlinge entfernen, Abläufe freihalten, gegebenenfalls düngen. Ein intensiver Dachgarten ist ein normaler Garten und braucht entsprechend Pflege.

Hält mein Dach das aus?

Ein extensiver Aufbau bringt gesättigt 80 – 150 kg/m² auf die Konstruktion. Bei Garagen und Neubauten ist das meist unkritisch, bei Altbestand gehört ein statischer Nachweis vor die Ausführung — ohne den kalkuliert kein seriöser Betrieb.

Preis verstehen

Was Begrünung kostet — und warum die Spanne so breit ist

Der typische Auftragswert liegt bei 3.000 – 40.000 €. Diese Spanne ist keine Unschärfe im Preis, sondern ein Abbild der Arbeit: Begrünung wird über m² Dach- oder Fassadenfläche kalkuliert und dann an Art der Begrünung, Wie kommt das Material aufs Dach?, Abdichtung angepasst. Zwei Aufträge mit gleicher Menge können deshalb weit auseinanderliegen.

Der Rechner oben bildet genau diese Größen ab. Er liefert einen Rahmen, kein Angebot — was am Ende auf der Rechnung steht, hängt an Dingen, die man vor Ort sieht: Wie kommt die Maschine hin? Steht etwas im Weg, das erst weichen muss? Wie weit ist die nächste Annahmestelle?

Zwei Angebote für Dachbegrünung richtig vergleichen

Vergleichbar sind zwei Angebote erst, wenn beide denselben Umfang abdecken. Dazu gehören Prüfung von Statik und Abdichtung, Wurzelschutz-, Dränage- und Filterschicht, Substrataufbau nach FLL-Dachbegrünungsrichtlinie, Ansaat, Sedumsprossen oder Vegetationsmatten, Wandgebundene oder bodengebundene Fassadenbegrünung, Unterstützung bei kommunalen Förderanträgen. Fehlt eine dieser Positionen in einem der beiden, ist der niedrigere Preis kein niedrigerer Preis — die Differenz taucht später als Nachtrag auf.

Die Position, die am häufigsten fehlt, ist die Entsorgung. Sie ist bei fast jedem Gewerk im Grünbereich ein erheblicher Kostenblock, weil Material anfällt, das gewogen und angenommen werden muss. Frag im Zweifel ausdrücklich nach, wohin es geht und ob es im Preis steckt.

Der Stundensatz allein sagt wenig. Ein Betrieb mit höherem Satz und passender Maschine ist regelmäßig günstiger als einer, der dieselbe Arbeit von Hand macht. Vergleiche deshalb Endsummen für denselben beschriebenen Zustand, nicht Sätze.

Wann sich Begrünung preislich lohnt

Die Terminlage folgt der Saison. In der Hochphase konkurrierst du mit allen anderen um dieselben Termine; außerhalb davon ist sowohl der Termin als auch das Angebot entspannter.

Zusammengelegte Aufträge senken den Preis spürbar, weil die Anfahrt nur einmal anfällt. Wer ohnehin mehrere Arbeiten plant, fragt sie in einem Zug an, statt sie über das Jahr zu verteilen.

Angebot, Rechnung und was dazwischen schiefgeht

Ein Angebot für Begrünung sollte den Endzustand beschreiben, nicht nur die Tätigkeit. „Hecke schneiden" ist keine Leistungsbeschreibung — „auf 1,80 m Höhe und 60 cm Breite zurücknehmen, Schnittgut abfahren" ist eine. An dieser Beschreibung entscheidet sich später, ob die Arbeit erfüllt ist oder nicht.

Nachträge entstehen fast immer an derselben Stelle: Es kommt etwas zum Vorschein, das vorher niemand sehen konnte — ein Fundament unter dem Rasen, ein morscher Stamm, Bauschutt im Aushub. Seriöse Betriebe kündigen an, dass so etwas möglich ist, und melden sich vor der Mehrarbeit statt danach. Diese Ankündigung im Angebot ist ein gutes Zeichen, kein schlechtes.

Bei größeren Aufträgen sind Abschlagszahlungen üblich. Eine vollständige Vorkasse ist es nicht. Wer sie verlangt, sollte dafür einen nachvollziehbaren Grund nennen können.