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Grünflächen24

Kostenrechner

Was kostet Objektpflege?

Typischer Auftragswert in diesem Gewerk: 5.000 – 80.000 € pro Jahr. Die Spanne unten rechnet mit deinen Angaben — sie ist eine Orientierung, kein Angebot.
Rechner

Deine Angaben

Mitarbeiter mäht mit einem Aufsitzmäher die Rasenfläche vor einem Bürogebäude.
200100.000
Turnus
Anzahl Objekte
Winterdienst mit beauftragen?
Umfang

Was in einem vollständigen Angebot steht

  • Leistungsverzeichnis nach Objekt und Turnus
  • Rasen-, Beet- und Gehölzpflege
  • Baumkontrolle und Verkehrssicherung
  • Laubbeseitigung und Winterdienst auf Wunsch
  • Leistungsnachweise für die Eigentümerversammlung
  • Fester Ansprechpartner und Vertretungsregelung

Fehlt eine dieser Positionen im Angebot, ist der Preis nicht niedriger — die Leistung ist nur kleiner. Frag im Zweifel nach, was ausdrücklich nicht enthalten ist.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Wie läuft eine Ausschreibung über Grünflächen24?

Du beschreibst das Objekt einmal, wir spielen die Anfrage an bis zu drei geprüfte Betriebe im Einzugsgebiet aus. Die Angebote gehen direkt an dich — wir treten nicht als Vermittler in den Vertrag ein und nehmen keine Provision vom Auftragsvolumen.

Können mehrere Objekte gebündelt werden?

Ja, und es lohnt sich meist. Betriebe kalkulieren Touren, nicht Einzelobjekte. Ab drei Liegenschaften in einem Umkreis von etwa 15 km sinkt der Quadratmeterpreis spürbar.

Was ist mit der Verkehrssicherungspflicht?

Die bleibt beim Eigentümer, lässt sich aber vertraglich auf den Dienstleister übertragen. Wichtig ist die Dokumentation: Regelkontrollen der Bäume und Winterdienstnachweise sind im Schadensfall das, was zählt.

Preis verstehen

Was Objektpflege kostet — und warum die Spanne so breit ist

Der typische Auftragswert liegt bei 5.000 – 80.000 € pro Jahr. Diese Spanne ist keine Unschärfe im Preis, sondern ein Abbild der Arbeit: Objektpflege wird über m² Grünfläche kalkuliert und dann an Turnus, Anzahl Objekte, Winterdienst mit beauftragen? angepasst. Zwei Aufträge mit gleicher Menge können deshalb weit auseinanderliegen.

Der Rechner oben bildet genau diese Größen ab. Er liefert einen Rahmen, kein Angebot — was am Ende auf der Rechnung steht, hängt an Dingen, die man vor Ort sieht: Wie kommt die Maschine hin? Steht etwas im Weg, das erst weichen muss? Wie weit ist die nächste Annahmestelle?

Zwei Angebote für Grünpflege Gewerbe richtig vergleichen

Vergleichbar sind zwei Angebote erst, wenn beide denselben Umfang abdecken. Dazu gehören Leistungsverzeichnis nach Objekt und Turnus, Rasen-, Beet- und Gehölzpflege, Baumkontrolle und Verkehrssicherung, Laubbeseitigung und Winterdienst auf Wunsch, Leistungsnachweise für die Eigentümerversammlung, Fester Ansprechpartner und Vertretungsregelung. Fehlt eine dieser Positionen in einem der beiden, ist der niedrigere Preis kein niedrigerer Preis — die Differenz taucht später als Nachtrag auf.

Die Position, die am häufigsten fehlt, ist die Entsorgung. Sie ist bei fast jedem Gewerk im Grünbereich ein erheblicher Kostenblock, weil Material anfällt, das gewogen und angenommen werden muss. Frag im Zweifel ausdrücklich nach, wohin es geht und ob es im Preis steckt.

Der Stundensatz allein sagt wenig. Ein Betrieb mit höherem Satz und passender Maschine ist regelmäßig günstiger als einer, der dieselbe Arbeit von Hand macht. Vergleiche deshalb Endsummen für denselben beschriebenen Zustand, nicht Sätze.

Wann sich Objektpflege preislich lohnt

Die Terminlage folgt der Saison. In der Hochphase konkurrierst du mit allen anderen um dieselben Termine; außerhalb davon ist sowohl der Termin als auch das Angebot entspannter.

Zusammengelegte Aufträge senken den Preis spürbar, weil die Anfahrt nur einmal anfällt. Wer ohnehin mehrere Arbeiten plant, fragt sie in einem Zug an, statt sie über das Jahr zu verteilen.

Angebot, Rechnung und was dazwischen schiefgeht

Ein Angebot für Objektpflege sollte den Endzustand beschreiben, nicht nur die Tätigkeit. „Hecke schneiden" ist keine Leistungsbeschreibung — „auf 1,80 m Höhe und 60 cm Breite zurücknehmen, Schnittgut abfahren" ist eine. An dieser Beschreibung entscheidet sich später, ob die Arbeit erfüllt ist oder nicht.

Nachträge entstehen fast immer an derselben Stelle: Es kommt etwas zum Vorschein, das vorher niemand sehen konnte — ein Fundament unter dem Rasen, ein morscher Stamm, Bauschutt im Aushub. Seriöse Betriebe kündigen an, dass so etwas möglich ist, und melden sich vor der Mehrarbeit statt danach. Diese Ankündigung im Angebot ist ein gutes Zeichen, kein schlechtes.

Bei größeren Aufträgen sind Abschlagszahlungen üblich. Eine vollständige Vorkasse ist es nicht. Wer sie verlangt, sollte dafür einen nachvollziehbaren Grund nennen können.