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Kostenrechner

Was kostet winterdienst?

Typischer Auftragswert in diesem Gewerk: 600 – 8.000 € pro Saison. Die Spanne unten rechnet mit deinen Angaben — sie ist eine Orientierung, kein Angebot.
Rechner

Deine Angaben

2020.000
Leistungsumfang
Was wird geräumt?
Streugut
Umfang

Was in einem vollständigen Angebot steht

  • Räumen von Gehwegen, Zufahrten und Stellplätzen
  • Streuen mit Splitt oder Salz nach Satzungslage
  • Kontrollgänge auch ohne Neuschnee
  • Einsatzdokumentation mit Zeitstempel
  • Bereitschaft an Wochenenden und Feiertagen

Fehlt eine dieser Positionen im Angebot, ist der Preis nicht niedriger — die Leistung ist nur kleiner. Frag im Zweifel nach, was ausdrücklich nicht enthalten ist.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Wann muss geräumt sein?

Das regelt die kommunale Satzung. Verbreitet ist werktags 7 bis 20 Uhr, sonntags ab 8 oder 9 Uhr — bei anhaltendem Schneefall auch mehrfach am Tag. Die genauen Zeiten stehen in der Straßenreinigungssatzung deiner Gemeinde.

Hafte ich weiter, wenn ich einen Dienstleister beauftrage?

Die Pflicht lässt sich vertraglich übertragen, du bleibst aber in der Überwachungspflicht. Deshalb ist die Einsatzdokumentation so wichtig: Sie ist im Streitfall der Nachweis, dass geräumt wurde.

Ist Streusalz erlaubt?

Vielerorts nicht oder nur eingeschränkt — viele Kommunen verbieten Salz auf Gehwegen und schreiben abstumpfende Mittel wie Splitt vor. Bei Eisregen und an Treppen gibt es meist Ausnahmen.

Preis verstehen

Winterdienst beauftragen: Schneeräumung vom Fachbetrieb

Für Eigentümer und Verwaltungen ist Winterdienst eine Haftungsfrage. Die Räum- und Streupflicht liegt bei dir, auch wenn du nicht vor Ort wohnst. Was im Streitfall zählt, ist die dokumentierte Räumung — nicht die gute Absicht. Räum- und Streupflicht zuverlässig erfüllt — mit Einsatzdokumentation für den Haftungsfall.

Der typische Auftragswert liegt bei 600 – 8.000 € pro Saison. Was winterdienst am Ende kostet, hängt an drei Größen: wie gut die Fläche erreichbar ist, wie viel Material anfällt und wie weit es zur Entsorgung ist. Alles andere ist Beiwerk.

Was ein Angebot für streudienst enthalten muss

Vollständig ist ein Angebot erst mit räumen von gehwegen, zufahrten und stellplätzen, streuen mit splitt oder salz nach satzungslage, kontrollgänge auch ohne neuschnee, einsatzdokumentation mit zeitstempel, bereitschaft an wochenenden und feiertagen. Diese Liste ist der Maßstab, an dem sich zwei Angebote überhaupt vergleichen lassen.

Die Terminlage folgt der Saison. Wer außerhalb der Hochphase anfragt, bekommt schneller einen Termin und häufig das ruhigere Angebot.

Häufige Fehler bei winterdienst

Angebote ohne Entsorgungsposition wirken günstiger, als sie sind. Wer schneeräumung beauftragt, ohne zu klären, wohin das Material geht, zahlt die Differenz später.

Der zweite Fehler ist der fehlende Nachweis. Betriebshaftpflicht und Gewerbeanmeldung gehören vor die Beauftragung — wir sehen beides ein, bevor ein Betrieb hier Anfragen bekommt.