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Grünflächen24

Begrünung · Hessen

Begrünung Hessen

Extensive und intensive Dachbegrünung, begrünte Fassaden und Retentionsaufbauten. Dichte Bebauung im Rhein-Main-Gebiet mit wenig Stellfläche und vielen Innenhöfen, dagegen Villenlagen am Taunushang mit altem, pflegeintensivem Baumbestand. Objektgrünpflege läuft hier überwiegend als Rahmenvertrag über mehrere Liegenschaften.
Regionen

Begrünung nach Region

Genehmigungspflichten, Bodenverhältnisse und Preisniveau unterscheiden sich innerhalb Hessens deutlich. Die Ortsseiten sagen, was jeweils vor Ort gilt.
Zeitpunkt & Preis

Wann, und was es kostet

Saison

September: läuft
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Kostenrahmen in Hessen

6.440 €17.820 €

Beispiel · 80 m² Dach- oder Fassadenfläche

Typischer Auftragswert in diesem Gewerk: 3.000 – 40.000 €. Der Preis entscheidet sich fast immer an der Zugänglichkeit, nicht am Material.

Rechtslage

Was in Hessen gilt

Baumschutz: Baumschutz wird kommunal geregelt. Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt haben eigene Baumschutzsatzungen mit Ersatzpflanzungspflicht.

Nachbarrecht: Für Grenzabstände von Bäumen und Hecken ist das Hessisches Nachbarrechtsgesetz (HessNRG) maßgeblich. Die Abstände sind nach Höhe gestaffelt und unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland.

Leistungsumfang

  • Prüfung von Statik und Abdichtung
  • Wurzelschutz-, Dränage- und Filterschicht
  • Substrataufbau nach FLL-Dachbegrünungsrichtlinie
  • Ansaat, Sedumsprossen oder Vegetationsmatten
  • Wandgebundene oder bodengebundene Fassadenbegrünung
  • Unterstützung bei kommunalen Förderanträgen
Häufige Fragen

Begrünung Hessen

Wird Dachbegrünung gefördert?

In vielen Städten ja — häufig mit 15 – 50 € pro Quadratmeter oder als anteilige Bezuschussung. Dazu kommt fast überall eine reduzierte Niederschlagswassergebühr, weil begrünte Flächen weniger Wasser in die Kanalisation abgeben. Die Programme sind kommunal, ein Anruf beim Umweltamt lohnt sich.

Wie viel Pflege braucht ein Gründach?

Ein extensiver Aufbau braucht ein bis zwei Kontrollgänge im Jahr: Anflugkeimlinge entfernen, Abläufe freihalten, gegebenenfalls düngen. Ein intensiver Dachgarten ist ein normaler Garten und braucht entsprechend Pflege.

Hält mein Dach das aus?

Ein extensiver Aufbau bringt gesättigt 80 – 150 kg/m² auf die Konstruktion. Bei Garagen und Neubauten ist das meist unkritisch, bei Altbestand gehört ein statischer Nachweis vor die Ausführung — ohne den kalkuliert kein seriöser Betrieb.

Welche Grenzabstände gelten in Hessen?

Maßgeblich ist das Hessisches Nachbarrechtsgesetz (HessNRG). Die Abstände sind nach Höhe gestaffelt: je höher die Pflanze, desto weiter muss sie von der Grundstücksgrenze entfernt stehen. Weil Nachbarrecht Ländersache ist, unterscheiden sich die Maße von Bundesland zu Bundesland — die aktuelle Gesetzesfassung ist verbindlich.

Wie ist der Baumschutz in Hessen geregelt?

Baumschutz wird kommunal geregelt. Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt haben eigene Baumschutzsatzungen mit Ersatzpflanzungspflicht.

Zum Nachlesen

Begrünung in Hessen: Kosten und Leistungsumfang

Begrünung ist Bauphysik, nicht Gartenbau: Abdichtung, Durchwurzelungsschutz, Dränage, Substrataufbau und Auflast müssen zusammenpassen. Viele Kommunen fördern die Umsetzung und senken gleichzeitig die Niederschlagswassergebühr. Der typische Auftragswert für begrünung liegt bei 3.000 – 40.000 €. Innerhalb von Hessen schwankt die Spanne vor allem mit der Anfahrt und der Entsorgungsentfernung.

Ein belastbares Angebot für dachbegrünung deckt prüfung von statik und abdichtung, wurzelschutz-, dränage- und filterschicht, substrataufbau nach fll-dachbegrünungsrichtlinie ab. Wer nur den Stundensatz vergleicht, vergleicht die Hälfte.

Dichte Bebauung im Rhein-Main-Gebiet mit wenig Stellfläche und vielen Innenhöfen, dagegen Villenlagen am Taunushang mit altem, pflegeintensivem Baumbestand. Objektgrünpflege läuft hier überwiegend als Rahmenvertrag über mehrere Liegenschaften.

Fassadenbegrünung und begrünung in den Regionen

Begrünung bieten wir in Hessen unter anderem in Frankfurt am Main, Wiesbaden an. Jede Ortsseite trägt die dort zuständige Stelle, die örtliche Baumschutzlage und einen Standortfaktor, der in die Kalkulation eingeht.

Die Saison für begrünung bestimmt die Terminlage stärker als der Preis. Wer früh anfragt, hat die größere Auswahl.

Was in Hessen sonst zu beachten ist

Für begrünung gibt es in Hessen keine landesweite Genehmigungspflicht. Relevant wird die Rechtslage dort, wo Arbeiten an die Grundstücksgrenze reichen: Maßgeblich ist dann das Hessisches Nachbarrechtsgesetz (HessNRG), das Abstände nach Höhe staffelt.

Praktisch wichtiger sind zwei andere Punkte. Erstens die Versickerung: Wer Flächen befestigt, verändert den Wasserabfluss, und viele Kommunen erheben darauf eine gesplittete Abwassergebühr. Zweitens die Entsorgung von Aushub und Altmaterial — die Position gehört ins Angebot, sonst ist der Preis eine Zwischenrechnung.

Dichte Bebauung im Rhein-Main-Gebiet mit wenig Stellfläche und vielen Innenhöfen, dagegen Villenlagen am Taunushang mit altem, pflegeintensivem Baumbestand. Objektgrünpflege läuft hier überwiegend als Rahmenvertrag über mehrere Liegenschaften. Das schlägt bei begrünung vor allem auf den Aufwand für den Unterbau durch.

Häufige Fehler bei begrünung in Hessen

Der häufigste Fehler ist der Vergleich zweier Angebote, die nicht dasselbe enthalten. Bei begrünung entscheidet die Entsorgung über einen erheblichen Teil des Preises — steht sie in einem Angebot drin und im anderen nicht, ist der günstigere Preis eine Zwischenrechnung. Frag beide Betriebe nach demselben Leistungsumfang, bevor du Zahlen nebeneinanderlegst.

Der zweite Fehler ist die Anfahrt. Hessen ist groß, und dachbegrünung rechnet sich für einen Betrieb aus der Nachbarregion anders als für einen aus dem Ort. Deshalb geht eine Anfrage hier nur an Betriebe, die das Gebiet tatsächlich bedienen — nicht an alle, die das Gewerk anbieten.