Begrünung · Nordrhein-Westfalen
Begrünung Nordrhein-Westfalen
Begrünung nach Region
Wann, und was es kostet
Saison
September: läuftKostenrahmen in Nordrhein-Westfalen
6.440 € – 17.820 €
Beispiel · 80 m² Dach- oder Fassadenfläche
Typischer Auftragswert in diesem Gewerk: 3.000 – 40.000 €. Der Preis entscheidet sich fast immer an der Zugänglichkeit, nicht am Material.
Was in Nordrhein-Westfalen gilt
Baumschutz: Nahezu alle größeren Städte in NRW haben eigene Baumschutzsatzungen mit Ersatzpflanzungspflicht. Zuständig sind die Umwelt- beziehungsweise Grünflächenämter.
Nachbarrecht: Für Grenzabstände von Bäumen und Hecken ist das Nachbarrechtsgesetz Nordrhein-Westfalen (NachbG NRW) maßgeblich. Die Abstände sind nach Höhe gestaffelt und unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland.
Leistungsumfang
- Prüfung von Statik und Abdichtung
- Wurzelschutz-, Dränage- und Filterschicht
- Substrataufbau nach FLL-Dachbegrünungsrichtlinie
- Ansaat, Sedumsprossen oder Vegetationsmatten
- Wandgebundene oder bodengebundene Fassadenbegrünung
- Unterstützung bei kommunalen Förderanträgen
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Andere Leistungen in Nordrhein-Westfalen
Begrünung Nordrhein-Westfalen
Wird Dachbegrünung gefördert?+
In vielen Städten ja — häufig mit 15 – 50 € pro Quadratmeter oder als anteilige Bezuschussung. Dazu kommt fast überall eine reduzierte Niederschlagswassergebühr, weil begrünte Flächen weniger Wasser in die Kanalisation abgeben. Die Programme sind kommunal, ein Anruf beim Umweltamt lohnt sich.
Wie viel Pflege braucht ein Gründach?+
Ein extensiver Aufbau braucht ein bis zwei Kontrollgänge im Jahr: Anflugkeimlinge entfernen, Abläufe freihalten, gegebenenfalls düngen. Ein intensiver Dachgarten ist ein normaler Garten und braucht entsprechend Pflege.
Hält mein Dach das aus?+
Ein extensiver Aufbau bringt gesättigt 80 – 150 kg/m² auf die Konstruktion. Bei Garagen und Neubauten ist das meist unkritisch, bei Altbestand gehört ein statischer Nachweis vor die Ausführung — ohne den kalkuliert kein seriöser Betrieb.
Welche Grenzabstände gelten in Nordrhein-Westfalen?+
Maßgeblich ist das Nachbarrechtsgesetz Nordrhein-Westfalen (NachbG NRW). Die Abstände sind nach Höhe gestaffelt: je höher die Pflanze, desto weiter muss sie von der Grundstücksgrenze entfernt stehen. Weil Nachbarrecht Ländersache ist, unterscheiden sich die Maße von Bundesland zu Bundesland — die aktuelle Gesetzesfassung ist verbindlich.
Wie ist der Baumschutz in Nordrhein-Westfalen geregelt?+
Nahezu alle größeren Städte in NRW haben eigene Baumschutzsatzungen mit Ersatzpflanzungspflicht. Zuständig sind die Umwelt- beziehungsweise Grünflächenämter.
Begrünung in Nordrhein-Westfalen: Kosten und Leistungsumfang
Begrünung ist Bauphysik, nicht Gartenbau: Abdichtung, Durchwurzelungsschutz, Dränage, Substrataufbau und Auflast müssen zusammenpassen. Viele Kommunen fördern die Umsetzung und senken gleichzeitig die Niederschlagswassergebühr. Der typische Auftragswert für begrünung liegt bei 3.000 – 40.000 €. Innerhalb von Nordrhein-Westfalen schwankt die Spanne vor allem mit der Anfahrt und der Entsorgungsentfernung.
Ein belastbares Angebot für dachbegrünung deckt prüfung von statik und abdichtung, wurzelschutz-, dränage- und filterschicht, substrataufbau nach fll-dachbegrünungsrichtlinie ab. Wer nur den Stundensatz vergleicht, vergleicht die Hälfte.
Schwere, schlecht versickernde Rheinböden im Westen — Entwässerung gehört bei Terrassen und Einfahrten zwingend ins Angebot. Im Ruhrgebiet kommen Konversionsflächen und bergbaubedingte Senkungsgebiete dazu: Bodenanalyse vor dem Aushub ist dort kein optionaler Posten.
Fassadenbegrünung und begrünung in den Regionen
Begrünung bieten wir in Nordrhein-Westfalen unter anderem in Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Bonn, Bielefeld, Münster an. Jede Ortsseite trägt die dort zuständige Stelle, die örtliche Baumschutzlage und einen Standortfaktor, der in die Kalkulation eingeht.
Die Saison für begrünung bestimmt die Terminlage stärker als der Preis. Wer früh anfragt, hat die größere Auswahl.
Was in Nordrhein-Westfalen sonst zu beachten ist
Für begrünung gibt es in Nordrhein-Westfalen keine landesweite Genehmigungspflicht. Relevant wird die Rechtslage dort, wo Arbeiten an die Grundstücksgrenze reichen: Maßgeblich ist dann das Nachbarrechtsgesetz Nordrhein-Westfalen (NachbG NRW), das Abstände nach Höhe staffelt.
Praktisch wichtiger sind zwei andere Punkte. Erstens die Versickerung: Wer Flächen befestigt, verändert den Wasserabfluss, und viele Kommunen erheben darauf eine gesplittete Abwassergebühr. Zweitens die Entsorgung von Aushub und Altmaterial — die Position gehört ins Angebot, sonst ist der Preis eine Zwischenrechnung.
Schwere, schlecht versickernde Rheinböden im Westen — Entwässerung gehört bei Terrassen und Einfahrten zwingend ins Angebot. Im Ruhrgebiet kommen Konversionsflächen und bergbaubedingte Senkungsgebiete dazu: Bodenanalyse vor dem Aushub ist dort kein optionaler Posten. Das schlägt bei begrünung vor allem auf den Aufwand für den Unterbau durch.
Häufige Fehler bei begrünung in Nordrhein-Westfalen
Der häufigste Fehler ist der Vergleich zweier Angebote, die nicht dasselbe enthalten. Bei begrünung entscheidet die Entsorgung über einen erheblichen Teil des Preises — steht sie in einem Angebot drin und im anderen nicht, ist der günstigere Preis eine Zwischenrechnung. Frag beide Betriebe nach demselben Leistungsumfang, bevor du Zahlen nebeneinanderlegst.
Der zweite Fehler ist die Anfahrt. Nordrhein-Westfalen ist groß, und dachbegrünung rechnet sich für einen Betrieb aus der Nachbarregion anders als für einen aus dem Ort. Deshalb geht eine Anfrage hier nur an Betriebe, die das Gebiet tatsächlich bedienen — nicht an alle, die das Gewerk anbieten.